Gersthofen bleibt stark! Die Services, Informationen und Angebote der Stadt Gersthofen

Egal ob Bürger oder Unternehmer – das Thema Corona beschäftigt im Moment jeden Einzelnen. Für das öffentliche Leben und die Wirtschaft bedeuten die aktuellen Entwicklungen enorme Einschnitte. Auch wenn von Seiten der Landes- und Bundesregierung umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet wurden, ist die Hilfe vor Ort – auch im Kleinen – unerlässlich. Als Stadt Gersthofen wollen wir in diesen schweren Zeiten Jung und Alt, Familien und Alleinstehenden wie auch unseren 2.400 Gewerbetreibenden zur Seite stehen. Wir haben verschiedene Services ins Leben gerufen und Möglichkeiten zur Orientierung und Beratung geschaffen. Sie alle sollen wissen: Wir lassen niemanden im Regen stehen! Auf www.gersthofen-bleibt-stark.de finden Sie alle aktuellen Informationen rund um das Thema Corona in Bezug auf die Stadt Gersthofen.

Gersthofen bleibt stark – mit Ihnen allen und für Sie alle!

Häufige Fragen und Antworten Kontaktverbot – Aktuelle Änderungen

Die Ausgangsbeschränkung wurden ab 06.05.2020 aufgehoben!

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

Ab dem 27. April 2020 gilt in Bayern in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr sowie der hierzu gehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige oder Wartehäuschen etc. eine sogenannte „Maskenpflicht“.

Die Maskenpflicht gilt bis auf weiteres und ist derzeit zeitlich nicht beschränkt.

Durch die "Maskenpflicht" soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus in der Bevölkerung verlangsamt werden. Dabei geht es zuallererst nicht um den eigenen Schutz, sondern darum, andere Personen vor Ansteckung durch Tröpfcheninfektion zu schützen. Durch Bedeckung von Mund und Nase können andere Personen vor Partikeln geschützt werden, die beim Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzt werden.

Bei den Masken der Bevölkerung geht es um die sog. Alltagsmasken/“Community-Masken“. Sie können aus Stoffen (100 % Baumwolle, möglichst dichtes Gewebe) selbst genäht werden. Sie bieten keinen vollständigen Schutz.

Medizinische Masken sind vor allem im medizinischen Bereich, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen im Einsatz (sog. FFP2/FFP3-Masken).

Zur kurzzeitigen Mund-Nase-Bedeckung kann auch eine aus Papier (kurzzeitige Einmalverwendung) selbst gefertigte Maske bzw. ein Schal oder ein Halstuch eingesetzt werden.

Die "Maskenpflicht" gilt für Personen ab dem sechsten Geburtstag (entspricht dem 7. Lebensjahr). Jüngere Kinder müssen keine Maske tragen.

Eine Maske kann nur dann schützen, wenn bei Nutzung die Hygieneregeln eingehalten werden: Die Hände sind vor dem Anlegen der Maske gründlich mit Seife zu waschen. Die Alltags-Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert werden, so dass die Ränder der Maske möglichst eng anliegen. Während man die Maske trägt, sollen die Hände nicht ins Gesicht gelangen. Beim Ablegen der Maske nicht an die Außenseiten fassen, da sich dort Erreger befinden können! Anschließend wieder Hände waschen und die Maske schmutzsicher aufbewahren!

Textile Masken sind regelmäßig nach dem Gebrauch bei 60°C mit Waschpulver zu waschen und nach dem Trockenen am besten bei mindestens 165°C zu bügeln. Einweg-Masken oder selbstgemachte Mund-Nasen-Bedeckungen aus Papier können nicht wiederverwendet werden.

Vergessen Sie nicht: Auch wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sind weiterhin die Hygieneregeln und der Mindestabstand von 1,5m einzuhalten.

Ist der Fahrer alleine im Auto (Kfz) unterwegs, muss er keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Sollten in seltenen Ausnahmefällen (z.B. bei einer gemeinsamen Fahrt mit Arbeitskollegen) zusätzlich zum Fahrer noch weitere haushaltsfremde Personen im Auto sein, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. 

In diesem Fall hat der Fahrer darauf zu achten, dass er sein Gesicht nur so verhüllt, dass er weiterhin erkennbar ist, insbesondere müssen die Augen noch erkennbar sein. 

Ebenfalls wichtig: Durch die Mund-Nasen-Bedeckung darf aber die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt werden, etwa durch ein Beschlagen der Brille.

Bei Nichteinhaltung der "Maskenpflicht" muss mit einem Bußgeld gerechnet werden! Nach dem zwischen dem Innen- und dem Gesundheitsministerium abgestimmten Bußgeldkatalog ist bei Verstößen ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro vorgesehen.

 Eine Ahndung wird jedoch erst bei Jugendlichen ab 14 Jahren erfolgen. Selbstverständlich haben aber insbesondere Erziehungsberechtigte im Eigeninteresse und nicht zuletzt zum Schutz ihrer Kinder darauf zu achten, dass auch jüngere Kinder zwischen sechs und 13 Jahren konsequent in Läden und im Öffentlichen Personennahverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kontrollen finden durch die Polizei statt.

Ja! Ab dem 06.05.2020 sind Spielplätze (keine Bolzplätze) wieder geöffnet.

Mit Wirkung ab dem 9. Mai wird das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.
Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.
Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) vorzulegen. Für Personal und Bewohnern bzw. Patienten sind regelmäßige Testungen sicherzustellen.
Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser (insbes. Besuchsregelungen) erarbeiten.

Ab dem 11.05.2020 gelten folgende Regelungen:

  • Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.
  • Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
  • Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten
    mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)
  • Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)
  • Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand)

Häufige Fragen, Themen und Antworten Spezifische Fragen Stadt Gersthofen

Öffnungszeit ab Montag, 04.05.2020 vorerst im Mai:

Montag – Freitag: 8-12 Uhr

Montag – Donnerstag: 13.30 -18 Uhr

Freitag: 13.30 – 16 Uhr

Wenn möglich Online-Termine reservieren. Sind auf der Homepage der Stadt Gersthofen buchbar in diesen Zeiten.

Keine Kinderreisepässe oder Ausweise für Personen unter 16 Jahren. Ist absolut keine Dringlichkeit, da Ausweispflicht innerhalb Deutschland erst ab dem 16 LJ besteht und keine Reisemöglichkeit derzeit besteht. Ausnahmen bitte vorher telefonisch mit uns abklären.

Alle anderen Anliegen werden persönlich geklärt. Wenn ein Termin mit der Fachabteilung unabdingbar ist wird es eine Terminvereinbarung geben.

Es wird darauf hingewiesen, dass ein Mund-Nasenschutz bei Besuch des Rathauses getragen werden muss. Ein Kontingent an Einmalmasken steht zur Ausgabe zur Verfügung.

Zwischentür Eingang Bürgerservicezentrum zur Selbstabholung zu den sonst üblichen Öffnungszeiten des Rathauses: 

generell: 8:00 – 12:00 Uhr
zusätzlich: 
Mo: 13:30 – 16:30 Uhr
Mi: 8:00 – 13:00 Uhr
Do: 13:30 – 18:00 Uhr

An-/Ummeldungen, Passbeantragung etc. können nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung im Bürgerservicezentrum durchgeführt werden. Rufen Sie gerne unter der 0821/2491-0 an.

Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten.

Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

(Die aktuelle „Positivliste“ mit allen Informationen veröffentlicht das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege täglich unter https://www.stmgp.bayern.de/)

Der Betrieb von Fahrschulen ist bis 03.05. untersagt.

Seit 27.04. dürfen Buchläden wieder öffnen.

Seit dem 22.04.20 dürfen Bau- und Gartenmärkte sowie Gärtnereien unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Die Hygiene-Schutzvorgaben (Mindestabstand etc.) sind strikt einzuhalten.

Achtung: Floristen/Blumenläden fallen dagegen unter die 800qm-Regelung, die seit dem 27.04.20 (weiter unten finden Sie mehr Info). Der Verkauf von Blumen als Lieferleistung bleibt davon unberührt!

Der Verkauf von Alkohol von Alkohol, Spirituosen, Weinhandel oder Süßwaren ist erlaubt.

Werkstätten durften bereits seit Beginn der Ausgangsbeschränkung für die Annahme und Durchführung von Reparaturen öffnen.

Seit 27.04. ist auch der Verkauf wieder erlaubt (unter Berücksichtigung der 800 qm-Regelung).

Das Aufsuchen einer Kfz-Werkstatt ist grundsätzlich ein triftiger Grund, die Wohnung zu  verlassen. Allerdings sollten alle Arbeiten, die nicht notwendig sind, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Von reinen Schönheitsreparaturen sollte abgesehen werden. Ein Reifenwechsel von Winter-auf Sommerreifen sowie aus sicherheitsrelevanten Gründen (z.B. abgefahrene Reifen) ist erlaubt. Halten Sie bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Menschen und die allgemeinen Hygieneregeln ein.

Seit dem 27.04. dürfen auch KfZ-Händler wieder öffnen.

Diese Poststellen dürfen geöffnet bleiben. 

Es ist dort allerdings wegen der seuchenrechtlich gebotenen engen Auslegung nur der Betrieb der Poststelle erlaubt und nicht der Verkauf anderer in der Poststelle erhältlicher Waren oder das Betreiben von Lotterien usw. Dies gilt vorläufig bis 03.05.2020.  

Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie, Hotellerie und des Tourismus wird angestrebt.
Für alle denkbaren Schritte gelten strenge Auflagen, diese umfassen insbesondere:

  • die Einschränkung von Öffnungszeiten
  • die Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe
  • die Begrenzung von Gästezahlen
  • die Sicherstellung von Abstand (Einlass/Ausgang separat, Reservierungspflicht.

Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai 2020 geöffnet werden zunächst im Außenbereich (z.B. Biergärten), Speisegaststätten im Innenbereich ab 25. Mai 2020.

Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z.B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks.

Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen, diese umfassen insbesondere:

  • keine Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung innerhalb von Hotels, insbesondere Wellness, Schwimmbad
  • Verpflichtendes Hygieneschutzkonzept wie in der Gastronomie
  • Verpflegung nur mit Abstand und begrenztem Einlass.

Das Wirtschaftsministerium wird gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und dem Beauftragten für Bürokratieabbau ein Konzept für die weiteren Schritte in Bezug auf die Gastronomie, die Hotellerie und den Tourismus erarbeiten.

  • Stundung bedeutet, das Zahlungsziel hinauszuschieben (kein Erlass)
  • für die Stundung von Gewerbesteuer ist das Finanzamt zuständig
  • Erschließungs- und Herstellbeiträge-Stundungen sind ebenfalls möglich. Rufen Sie uns gerne an: 0821 2491-410 
  • Mieter städtischer Wohnungen: Auf Antrag kann Miete gestundet werden, wenn der Mieter nachweislich durch Coronakrise zahlungsunfähig ist (Einzelfallprüfung) 
  • Gebühren werden generell vorerst nicht gestundet: eine Ausnahme ist die Kinderbetreuung im April, hier erfolgt keine Abbuchung (das ist aber auch keine Stundung, sondern ein genereller Verzicht auf die Gebühren) 

Der Wochenmarkt findet aktuell weiterhin jeden Samstag statt. Es ist auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen zu achten.

Auch hier gilt die Mundschutzpflicht!

Seit dem 19.04. sind Trauungen mit bis zu 10 Personen (inkl. Brautpaar und StandesbeamtIn) zulässig.

Bestattungen sind grundsätzlich möglich, aber wenn möglich zu verschieben

Generell Trauerfeiern (Erdbestattung)nur im engsten Familienkreis

  • Höchstens 10, maximal 15 Personen (Bestattungspersonal / Pfarrer nicht mitgerechnet)
  • Teilnahme von Personen mit Fieber/Symptomen von Atemwegserkranken ist nicht zulässig
  • Abstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden
  • Aussegnungshalle geschlossen
  • Keine Nennung des Bestattungstermins in der Presse
  • Weitere Abstimmung durch Friedhofspersonal

Der Friedhof ist aktuell noch zugänglich, es stehen jedoch keine Gießkannen und Handwägen zur Verfügung.

Sitzungen werden, wenn möglich, verschoben und auf das Notwendige beschränkt. Das Besuchen von öffentlichen Sitzungen ist erlaubt. 

Einrichtungen zur Freizeitgestaltung sind geschlossen. Dies betrifft: Sauna- und Badeanstalten, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Vereinsräume, Bordellbetriebe, Museen, Stadtführungen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Bibliotheken, Wellnesszentren, Thermen, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungsstätten, Wettannahmestellen, Fort- und Weiterbildungsstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendhäuser, Jugendherbergen und Schullandheime. Untersagt werden ferner Reisebusreisen.

Weitere Infos siehe Punkt "Kontaktverbot" -> "Welche weiteren Regelungen gibt es zu Sport, Tierparks, Museen & Co?"

Ab dem 06.05.2020 sind Spielplätze wieder geöffnet. Auf Mindestabstände ist zu achten.

Es ist auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen zu achten (Beispiel: Man trifft sich beim Spaziergehen).

SCHULEN

Ab 27.04. erfolgt die Wiederaufnahme des Unterrichts für Abschlussklassen von weiterführenden und beruflichen Schulen.

Die Notbetreuung wurde ab 27.04.20 ausgeweitet.

Für die weitere Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts werden folgende Zeitpunkte angestrebt:

  • Ab 11. Mai soll der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule beginnen
  • Ab dem 18. Mai soll der Präsenzunterricht beginnen für:
    • Grundschule: 1. Klasse
    • Mittelschule: 5. Klasse
    • Realschule: 5. und 6. Klasse
    • Gymnasium: 5. und 6. Klasse
  • Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel

Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Pfingst- und Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.

Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.

 

KITAS

Achtung: Abbuchungen der Beiträge für April, Mai, Juni erfolgt nicht!

Dies gilt für Hort, Mittagsbetreuung, Kindergarten, Krippe. Die Ausnahme stellt die Versorgung von Kindern in den Notgruppen dar, hier werden die Beiträge wie gewohnt abgebucht.

Notbetreuung wird weiter ausgeweitet (und soll in den Pfingst- und Sommerferien sichergestellt werden)!

Außerdem sollte privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen ermöglicht werden. Das könnte für viele Familien eine Hilfestellung bzw. Erleichterung bei der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bei der Kinderbetreuung sein und die dringendsten Bedarfe von Familien abfedern, deren Kinder nicht/noch nicht in Kita oder Schule gehen können.

Alle Veranstaltungen und Versammlungen sind bis 03.05.2020 untersagt.

Großveranstaltungen sind bis 31.08.20 untersagt. Wir erwarten in nächster Zeit eine Regelung welche Veranstaltungen unter diesen Begriff fahlen. Derzeit noch unklar.

Die Wettbewerbe des Stadtsportfests wurden bis Ende des Jahres komplett abgesagt. Auch der Maimarkt ist bereits abgesagt. 

Versammlungen sind vorab durch das LRA zu genehmigen, aber hier sind folgende Lockerungen aktuell:

  • Versammlungen unter freiem Himmel möglich
  • Höchstens 50 Personen
  • Mindestabstände 1,5 Meter
  • Dauer der Versammlung weniger als 60 Minuten
  • Derselbe VA / dieselben Teilnehmer dürfen je eine Versammlung je Tag durchführen

Achtung: Das Ganze gilt nicht für Jahreshauptversammlungen von Vereinen!

Sie möchten helfen? Rufen Sie gerne unter der 0821/2491-488 an. Wir teilen Ihnen dann gerne mit, ob und wo Sie uns unterstützen können.

 

Die Müllabfuhr ist derzeit gesichert. Jedoch derzeit keine Problemmüllsammlungen statt.

Update: Der Wertstoffhof in der Deponie Augsburg Nord öffnete zum 21.04.20 wieder. Es sind die gesonderten Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und lange Wartezeiten einzuplanen.

Der Wertstoffhof in Batzenhofen eröffnete zum 25.04.20 wieder. Bis spätestens Donnerstag vor Öffnung erfolgen Informationen zum genauen Ablauf (Sicherheitsvorkehrungen) vor Ort über die Presse und die Zeitung. 

  • Abgabe von Speisen zum Mitnehmen Apotheken
  • Auslieferung von Speisen Autohäuser
  • Automatisierte Auto- und LKW-Waschanlagen Autovermietstationen
  • Bäckereien Bahn
  • Banken, Geldautomaten Baugewerbe
  • Baumärkte Baumschulen Baustoffhandel Baustellen Bestatter
  • Betriebe der Industrie, des produzierenden Gewerbes, der Logistik, des Speditions- und Transportgewerbes, der Land- und Forstwirtschaft
  • Brennstoffhandel (Öl, Pellets usw.) Click und Collect Diabetesfachgeschäft
  • Dienstleister, soweit sie online oder telefonisch tätig sind oder bei denen kein direkter Kundenkontakt (Berührung) erforderlich ist (siehe 4.)
  • Dienstleistungen gegenüber gewerblichen Kunden Drogerien
  • Fahrradverleih
  • Fahrradwerkstätten, Fahrradersatzteilhandel, Pannenhilfe, Wartung Filialen des Brief- und Versandhandels
  • Finanzanlagenvermittler Fotostudios
  • Freie Berufe (Architekten, Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Steuerberater, Veterinärmediziner, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte etc.; Ausnahmen siehe 6.)
  • Friseure (ab 04.05.2020)
  • Fußpflege (ab 04.05.2020) Gartenmärkte
  • Gärtnereien Getränkemärkte
  • Großhandel inklusive Lebensmittelgroßhandel Handwerker
  • Heilpraktiker Hochschulbibliotheken Hofläden
  • Hörgeräteakustiker, Hörakustiker Hundetrainer (siehe 8.) Immobilienmakler
  • Jagdbedarf (nähere Hinweise des StMELF zur Jagd sind unter folgendem Link zu finden: https://www.wildtierportal.bayern.de/corona)
  • Kaminkehrer
  • Kfz- und Motorradwerkstätten, Ersatzteilhandel, Pannenhilfe, Wartung, Fahrzeugübernahme durch Erwerber, Reifenwechsel aus Sicherheitsgründen, Wechsel von Winter- auf Sommerreifen
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut, Tieren, landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteile usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile Landschafts- und Gartenbau
  • Lebensmittelhandel
  • Lebensmittelspezialgeschäfte (Spirituosen-, Süßwaren- oder Feinkostgeschäfte, Weinhandel)
  • Lieferdienste (auch bei geschlossenen Ladengeschäften; Bestellung Online oder per Telefon; Lieferung zum Kunden durch das Unternehmen selbst oder durch externe Lieferdienste)
  • Lieferung und Montage von Waren LKW-Verkauf an Geschäftskunden Online-Handel
  • ÖPNV
  • Optiker Paketstationen Pferdeställe Reinigungen
  • Reinigungsdienstleister
  •  
  • Reisebüros
  • Telekommunikationsläden / Servicestellen der Telekommunikation zur Reparatur von Telekommunikationsgeräten und zur Beratung und Behebung von Internet- und Kommunikationsproblemen
  • Rollende Supermärkte
  • Saisonverkaufshütten z. B. für Spargel oder Erdbeeren Sanitätshäuser
  • Schreibwaren zur Versorgung von zu Hause lernenden Schülern/Studenten und zur betrieblichen Bedarfsdeckung
  • Schlüsseldienst
  • Stör- und Notdienste Taxis
  • Tankstellen, Tankstellenshops und SB-Waschanlagen Tierbedarf
  • Tiernahrung
  • Tierpflege, wenn unaufschiebbarer Bedarf Verleih von Sportgeräten und Sportausrüstung Versicherungsvermittler Verkehrsdienstleistungen
  • Waschsalons
  • Wochen- und Bauernmärkte
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Zeitungszustellung

 

Zusätzlich dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 qm öffnen, unabhängig von den verkauften Sortimenten. Die Öffnungsmöglichkeit gilt ausschließlich für Einzelhandelsgeschäfte, deren Verkaufsfläche maximal bei 800 qm liegt. Eine Verkleinerung der Fläche auf bis zu 800 qm im Nachhinein durch Maßnahmen wie Absperrungen ist zulässig.

In Einkaufszentren entsprechend § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung dürfen alle unter 1. genannten Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleister öffnen. Soweit diese eine Gesamtverkaufsfläche von 800 qm nicht erreichen, dürfen auch sonstige Ladengeschäfte im jeweiligen Einkaufszentrum öffnen, soweit die Gesamtverkaufsfläche aller Ladengeschäfte im jeweiligen Einkaufszentrum von 800 qm dadurch nicht überschritten wird.

 

Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann. Das Personal muss eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, ebenso die Kunden.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept (z.B. Einlass, Mund-Nase- Bedeckung) und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept zu erarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Die Betreiber der Einzelhandelsgeschäfte haben sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft befindlichen Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 qm.

Gemäß der geltenden Rechtsverordnung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden. Das Erfordernis eines Mindestabstands gilt nicht zwischen Kunden und Leistungserbringer, wenn dies im Einzelfall, etwa beim Bezahlvorgang, nicht möglich ist. Die Einhaltung des Mindestabstands auch zwischen Kunden und Dienstleister ist aber immer anzustreben.

Eine Auslieferung / Übergabe von verkauften oder geleasten Fahrzeugen ist zulässig. Bei der Einweisung des Kunden sollte jedoch auf Abstand geachtet werden. Kunde und Verkäufer sollten nicht gleichzeitig im Fahrzeug sitzen.

Beherbergungsbetriebe

Hotels und Unterkünfte jeglicher Art, die ausschließlich Geschäftsreisende und/oder Gäste für nicht private touristische Zwecke (z.B. Unterbringung von Personen aus krisenbedingtem Anlass bzw. für gewerbliche Zwecke Dritter, z.B. Monteure) aufnehmen, sind zulässig. Ein Verkauf von Speisen und Getränken darf nur noch zur Mitnahme erfolgen.

Untersagt sind der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken.

Gastronomie

Der Betrieb von Speiselokalen, Gaststätten und Gaststättenbereichen auch im Freien (z.B. Biergärten, Terrassen) ist untersagt. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.

Angehörige therapeutischer Berufe

Praxen für Medizinische Fußpflege, Podologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie: Behandlung von Patienten, wenn medizinisch dringend erforderlich (z.B. ärztliches Attest). Praxen der medizinischen Fußpflege, Podologie (Fußpflegedienstleistungen dürfen ab 04.05.2020 generell  angeboten  werden,  s. Nr. 1) und Physiotherapie dürfen ab dem 04.05.2020 wieder uneingeschränkt öffnen.

Mischbetriebe des Handels oder der Dienstleistungen (Beispiele Kiosk, Handel mit verschiedenen Sortimenten, Schreibwarenhandel mit Poststation, Lottoläden) werden nach dem Schwerpunktprinzip beurteilt. Sie können insgesamt öffnen, wenn der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im erlaubten Bereich (Beispiel Verkauf von Lebensmitteln, Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) liegt. Bei Mischbetrieben, bei denen der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im nicht erlaubten Bereich liegt, kann ausschließlich der erlaubte Teil (etwa Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) weiter erfolgen. Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 qm können nach der oben (2.) erläuterten Regelung insgesamt öffnen.

Wochen- und Bauernmärkte sind als einheitliche, zulässige Veranstaltung anzusehen. Soweit der Lebensmittelverkauf überwiegt, sind auch Verkaufsstände mit anderen für solche Märkte üblichen Sortimenten (z. B. Pflanzen) zulässig.

Mischbetriebe des Handwerks (Betriebe des Handwerks gemäß Handwerksrolle, die daneben auch Waren verkaufen) dürfen einschließlich des Nebenbeiverkaufs von Waren weiter betrieben werden.

Versorgungsgänge des täglichen Bedarfs und der Einkauf in den zulässigerweise geöffneten Ladengeschäften stellen einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Die geöffneten Ladengeschäfte dürfen daher von Kunden prinzipiell aufgesucht werden. Zu den triftigen Gründen zählen auch verkaufsvorbereitende Handlungen wie etwa eine Probefahrt im Kfz-Handel.

Hausbesuche von Dienstleistern oder Handwerkern, die Teil ihrer beruflichen Tätigkeit sind, sind zulässig. Privatkunden können die zulässigerweise geöffneten Betriebe jedoch nur dann aufsuchen, wenn sie einen triftigen Grund zum Verlassen des Hauses im Sinne der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung haben, also insbesondere, wenn es um die Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs geht (§ 5 Abs. 3 Nr. 3 Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung) oder sonst ein wichtiger und unaufschiebbarer Grund besteht. Die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen stellt nicht schon an sich einen triftigen Grund dar, die eigene Wohnung zu verlassen.

Alle Termine, die ein persönliches Zusammentreffen erfordern und die nicht notwendig sind, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Sofern möglich, sollte ersatzweise auf technische Hilfsmittel (Telefon, Internet) zurückgegriffen werden.

Bei einem persönlichen Zusammentreffen sind in jedem Fall die Regeln der Hygiene (Abstandsregeln; siehe 2.) zu beachten. Hausbesuche insbesondere bei unter Quarantäne stehenden Personen oder Einrichtungen sind auf das absolut Notwendige (etwa zur Durchführung unaufschiebbarer Reparaturen) zu beschränken und mit entsprechender Schutzbekleidung durchzuführen.

Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, ist untersagt. Die untersagten Dienstleistungen dürfen auch nicht bei den Kunden zu Hause ausgeübt werden:

  • Badeanstalten
  • Bars
  • Bibliotheken
  • Bordellbetriebe
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Fahrschulen
  • Fitnessstudios
  • Fort- und Weiterbildungsstätten
  • Golfplätze
  • Jugendhäuser
  • Jugendherbergen
  • Kinos
  • Messen
  • Museen
  • Musikschulen
  • Reisebusreisen
  • Sauna
  • Schullandheime
  • Solarien
  • Spielhallen
  • Spielplätze
  • Sporthallen
  • Sportplätze
  • Stadtführungen
  • Tagungsräume
  • Tanzschulen
  • Theater
  • Thermen
  • Tierpark
  • Veranstaltungsräume
  • Vereinsräume
  • Vergnügungsstätten
  • Verkaufsveranstaltungen, Verkaufsparties
  • Vermietung von Wohnmobilen
  • Volkshochschulen
  • Wellnesszentren
  • Wettannahmestellen

Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können Ausnahmegenehmigungen für andere, für die Versorgung der Bevölkerung notwendige Geschäfte erteilen, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Sie können zudem ergänzende Anordnungen erlassen, soweit aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich.

Nach der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV) sind Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in den Freistaat Bayern einreisen, grundsätzlich verpflichtet, sich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben.

Für Ein- und Rückreisende gibt es aber insbesondere folgende Ausnahmen:

  • Ausgenommen sind Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Dadurch bleibt die Lieferung beispielsweise von Baustoffen, Maschinen oder sonstigem für das Baugewerbe relevantem Material aus dem Ausland sichergestellt.
  • Ebenfalls ausgenommen sind Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen. So wird für Berufspendler, deren Arbeitskraft von der bayerischen Wirtschaft dringend benötigt wird, eine generelle und unkompliziert zu vollziehende Ausnahme von der Quarantänepflicht sichergestellt. Insbesondere wenn Vertragsstrafen oder erhebliche finanzielle Verluste drohen, ist eine berufliche Notwendigkeit gegeben.
  • Für den Fall, dass sich jemand weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten hat oder einen sonstigen triftigen Reisegrund hatte, gibt es ebenfalls eine Ausnahmeregelung. Hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.
  • Auch Saisonarbeitskräfte (Arbeitsaufnahme für mindestens drei Wochen auf jedem Einreiseweg) sind durch eine weitere Ausnahmeregelung von der häuslichen Quarantäne ausgenommen. Voraussetzungen sind 14-tägige quarantänegleiche Auflagen am Ort ihrer Unterbringung und Tätigkeit und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe. Zudem bestehen erweiterte Anzeige- und Dokumentationspflichten gegenüber den Kreisverwaltungsbehörden. Unter analoger Berücksichtigung dieser Aspekte kann auch diese Ausnahme für die Baubranche in Anspruch genommen werden.

Häufige Fragen und Antworten Allgemeine Fragen zum Thema Corona

ACHTUNG: Wir geben keine medizinischen Auskünfte. Diese folgenden Fragen und Antworten sind zum Grundverständnis für Sie und geben einen kurzen Überblick zum Grundverständnis.

Coronaviren verursachen gemeinhin Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Atemwege. Manche β-Coronaviren verursachen zoonotische Infektionen, das heißt sie werden von Tieren auf Menschen übertragen und können beim Menschen auch schwer verlaufende Infektionen, meist der Atemwege, wie zum Beispiel MERS und SARS auslösen. Auch das neue Coronavirus 2019-nCoV (SARS-CoV-2) gehört zu den β-Coronaviren.

Am 31.12.2019 berichtete die städtische Gesundheitskommission von Wuhan erstmals über einen Ausbruch von Pneumonien in der chinesischen Metropole Wuhan, Provinz Hubei in China. Der Ausgangspunkt des SARS-CoV-2-Ausbruchs scheint ein am 01.01.2020 geschlossener Fischmarkt in Wuhan zu sein, wo außer Fischen auch andere Tiere wie Geflügel, Fledermäuse und Wildtiere verkauft werden. Als Auslöser dieser Virus-Pneumonien wurde am 07.01.2020 das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Das tierische Reservoir dieses Virus ist bisher noch unbekannt. Mittlerweile breitet sich das Virus mit über 150.000 Fällen auf allen Kontinenten aus, so dass die WHO von einer Pandemie spricht. Gegenwärtig ist Europa das Epizentrum des Infektionsgeschehens. In Europa weist besonders Italien eine Vielzahl von COVID-19-Erkrankungen auf.

Der Großteil der Fälle entfällt auf die Stadt Wuhan und die Provinz Hubei, dennoch hat sich das Virus mittlerweile auf ganz China ausgebreitet. Darüber hinaus sind COVID-19- Fälle auch außerhalb Chinas weltweit in vielen Ländern einschließlich Deutschland aufgetreten. Mittlerweile werden auch aus Italien eine Vielzahl von COVID-19-Erkrankungen gemeldet.

Eine tagesaktuelle Übersicht der Fallzahlen stellt das RKI zur Verfügung.

Die weltweiten Fälle stellt die WHO zusammen.

Nachdem Bayern als erstes Bundesland mit einem Ausbruch in einer Firma betroffen war, der auf die Stadt Wuhan zurückgeführt werden konnte, sind mittlerweile in allen Bundesländern Fälle nachgewiesen worden. Die Infektionsrate steigt rapide an, die Lage wird als ernst eingestuft. 

Eine tagesaktuelle Übersicht der Fallzahlen stellt das RKI zur Verfügung.

Wie verhalte ich mich, wenn ich an einer Atemwegserkrankung (einem grippalen Infekt) erkrankt bin?

  • Melden Sie sich frühzeitig krank.
  • Schicken Sie erkrankte Kinder nicht in eine NOT-Gemeinschaftseinrichtung (Kindergarten, Schule).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette 
    • Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen.
    • Husten und Niesen erfolgt in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher.
    • Entsorgung von gebrauchten Einwegtaschentüchern in Mülleimer.
    • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife.
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie 
    • Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln
    • und Sie in letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete waren
    • oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatten,
    • so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause!
    • Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst ist für Gehörlose per Fax erreichbar.

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Die häufigsten klinischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 umfassen nach derzeitigem Stand schnupfenartige Symptome wie Fieber, Husten, Rachenentzündung, eine laufende Nase, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit. Symptomlose Verläufe insbesondere bei jüngeren Infizierten kommen vor. Mindestens 80 % der Erkrankungen verlaufen mit milden bis moderaten Symptomen. Schwerere Erkrankungen kommen bei etwa 14 % der Patienten vor und verlaufen mit Lungenbeteiligung bis hin zur Pneumonie. In Einzelfällen ist ein akutes Lungenversagen (acute respiratory distress syndrome, ARDS) möglich, wobei es insbesondere bei älteren Patienten mit Vorerkrankungen zu Todesfällen kommen kann.

Da die Symptome sehr ähnlich sind, ist eine Unterscheidung ohne weitergehende Untersuchungen kaum möglich. Symptome wie Husten, Fieber oder Atembeschwerden werden viel wahrscheinlicher von einer Grippe oder einer Erkältungskrankheit verursacht. Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzuschränken, ist es dennoch sehr wichtig, begründete Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen, zu isolieren und labordiagnostisch abzuklären.

Die Inkubationszeit von COVID-19 beträgt im Mittel 5-6 Tage mit einer Spannweite von 1 bis zu 14 Tagen.

Die folgenden Personengruppen habe nach Angaben des RKI ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung COVID-19:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen: 
    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung),
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis),
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung.
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

Eine spezifische Therapie existiert nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist bei engem Kontakt prinzipiell von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden mittlerweile auch einzelne Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die offenbar noch keine Symptome gezeigt hatten. Die Infektion erfolgt vor allem als Tröpfcheninfektion. Wie bei anderen Atemwegs-Erregern, ist eine Übertragung durch Schmierinfektion denkbar. Erreger auf den Händen gelangen dabei auf die Schleimhäute von Nase oder Auge und können so zu einer Infektion führen.

Jüngere Menschen unter 20 Jahren können sich mit SARS-CoV-2 infizieren, entwickeln aber im Vergleich zu Erwachsenen häufig nur schwache Symptome einer milden Erkältungskrankheit. Inwieweit jüngere Menschen als schwach symptomatische Virusausscheider möglicherweise eine besondere Rolle im Infektionsgeschehen spielen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Aufgrund der bisher bekannten Übertragubgswege und da das Virus nach derzeitigem Kenntnisstand nicht lang haltbar und auch nicht sehr leicht übertragbar ist, ist nach derzeitiger fachlicher Einschätzung ein Infektionsrisiko über Warensendungen aus China unwahrscheinlich.

Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.
Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommt zu dem Schluss, dass eine Übertragung des Erregers über Lebensmittel auf den Menschen nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand unwahrscheinlich ist. Für die Möglichkeit einer Infektion des Menschen über den Kontakt mit Produkten, Bedarfsgegenständen oder durch Lebensmittel gibt es, auch beim aktuellen Ausbruch, bisher nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand keine Belege. Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Fleisch und Fleischprodukten sollten grundsätzlich eingehalten werden, auch im Hinblick auf andere möglicherweise enthaltene Krankheitserreger. Das Virus ist hitzeempfindlich. Ein etwaiges Risiko kann durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich verringert werden.

Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 in Schwimmbädern ist nicht höher als an anderen Orten im öffentlichen Raum. Das Umweltbundesamt zieht in einer Stellungnahme folgendes Fazit:

„Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung im Schwimmbad ist daher mit anderen Orten im öffentlichen Raum vergleichbar. Schwimm- und Badebeckenwasser wird in Deutschland entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufbereitet und desinfiziert. Bei Bädern, die normgerecht gebaut und betrieben werden, in denen die Wasseraufbereitung den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht und bei denen insbesondere die Durchströmung, Aufbereitung und Betriebskontrolle normgerecht erfolgen, kann davon ausgegangen werden, dass eine hygienisch einwandfreie Wasserbeschaffenheit erzielt wird und das Schwimm- und Badebeckenwasser gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt ist. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Schwimmbad strikt eingehalten werden. Von Bädern mit biologischer Aufbereitung geht, verglichen mit konventionell aufbereiteten Bädern grundsätzlich ein höheres Infektionsrisiko aus, auf welches der Badegast vor Ort hingewiesen werden sollte.“

Jeder sollte im Augenblick soziale Kontakte einschränken, weshalb man grundsätzlich überlegen sollte, ob der Besuch eines Schwimmbads, in dem ja oft viele Menschen gleichzeitig sind, derzeit angezeigt ist. Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sollten ganz darauf verzichten, weil sie besonders gefährdet sind, schwerer an COVID-19 zu erkranken.

Ein Impfstoff gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist gegenwärtig nicht verfügbar.

Das vorbeugende Tragen eines Mund-Nasenschutzes schützt den Träger nicht vor einer Infektion. Die Viruspartikel sind so klein, dass diese das Material problemlos durchdringen können.
Nur wenn eine infizierte Person einen Mund-Nasenschutz trägt, ist dies sinnvoll, denn so kann zumindest beim Niesen und Husten primär eine gewisse Menge an Viren zurückgehalten werden und der Radius des entstehenden Sprühnebels mit virushaltigen Tröpfchen wird so deutlich verkleinert.

Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel Grippe schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2:

  • Abstand halten.
  • Direkten Körperkontakt mit Erkrankten (Umarmung, Küsschen, ggf. Händeschütteln) vermeiden.
  • Berührung des eigenen Gesichts mit ungewaschenen Händen vermeiden.
  • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife.

Zur Desinfektion können alle Mittel mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid“ (wirksam gegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“ verwendet werden. Mittel deren Wirksamkeit für die oben genannten Wirkungsbereiche nachgewiesen sind, können dem RKI oder der Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene der entnommen werden. Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 wird molekularbiologisch mittels einer speziellen PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) nachgewiesen. Die Diagnostik ist am LGL und bei mehreren privaten Labordienstleistern bzw. Universitätslaboren etabliert. Die Durchführung der Diagnostik erfolgt am LGL ausschließlich im Auftrag des Gesundheitsamts. Niedergelassene Ärzte lassen die Diagnostik bei einem Labordienstleister durchführen.

Wenn möglich sollte Probenmaterial aus den oberen und tiefen Atemwegen entnommen werden. Als Probenmaterial aus den tiefen Atemwegen eignen sich:

  • Bronchoalveoläre Lavage
  • Sputum (nach Anweisung produziert bzw. induziert)
  • Trachealsekret

Als Probenmaterial aus den oberen Atemwegen eignen sich:

  • Nasopharynx-Abstrich, -Spülung oder -Aspirat
  • Oropharynx-Abstrich

Werden Oro- und Nasopharynx abgestrichen, sollten die Tupfer in einem Medium-Röhrchen vereinigt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen.
Bei Abstrichen ist zu beachten, dass für den Virusnachweis geeignete Tupfer verwendet werden („Virustupfer“ mit flüssigem Transportmedium verwenden – keine Bakterientupfer mit agarhaltigen Transportmedien).

Alle Proben sollten das Labor schnellstmöglich nach Entnahme erreichen. Erfolgt dies voraussichtlich innerhalb von 72 Stunden, kann die Probe bei 4°C gelagert und wenn möglich gekühlt versendet werden.

Die PCR-Diagnostik zum Nachweis des neuen Coronavirus SARS–CoV-2 ist am LGL etabliert und wird bei begründeten Verdachtsfällen ausschließlich im Auftrag der Gesundheitsämter durchgeführt.

Es wird darüber hinaus empfohlen, Serumproben abzunehmen und zu asservieren, bis ein serologischer Nachweis zur Verfügung steht.

Begründete Verdachtsfälle sind:

  1. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall mit SARS-CoV-2 bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  2. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere mit und ohne Fieber UND Aufenthalt in einem Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn

Eine routinemäßige SARS-CoV-2-Diagnostik ist unnötig und daher nicht sinnvoll. Eine Testung auf das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist bei begründeten Verdachtsfällen notwendig, die eine entsprechende respiratorische Symptomatik entwickeln.

Patienten, die die oben genannten Kriterien für einen begründeten Verdachtsfall nicht erfüllen (auch besorgte Reiserückkehrer) werden gemäß der in der Praxis üblichen Standards untersucht und behandelt. Eine Testung auf das neue Coronavirus wird vom RKI im Rahmen der differentialdiagnostischen Abklärung empfohlen, wenn ein klinischer Verdacht besteht aufgrund von Anamnese, Symptomen oder Befunden, die mit einer COVID-19-Erkrankung vereinbar sind und eine Diagnose für eine andere Erkrankung fehlt, die das Krankheitsbild ausreichend erklärt.

Wenn die RKI-Definition auf einen begründeten Verdachtsfall erfüllt ist, sollte

  • der Patient möglichst in einem eigenen Praxiszimmer isoliert werden;
  • der Patient Mund-Nasen-Schutz anziehen;
  • das medizinische Personal Schutzkittel, Handschuhe, zumindest Mund-Nasen-Schutz, besser FFP2-Masken und ggf. Schutzbrille anlegen;
  • das zuständige Gesundheitsamt verständigt werden;

Weitere Maßnahmen wie zum Beispiel die Probennahme zur Abklärung einer Coronavirus-Infektion und weitere Absonderungsmaßnahmen erfolgen dann nach Maßgabe des Gesundheitsamts.

Ansprechpartner ist das zuständige Gesundheitsamt. Wenden Sie sich also an das Landratsamt Augsburg!

Mit einer seit 01.02.2020 geltenden Verordnung (CorViMV) werden Verdacht bzw. Erkrankung oder Tod in Bezug auf eine Infektion mit SARS–CoV-2 meldepflichtig nach §6 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 des IfSG. Die Erkrankung ist auch dann zu melden, wenn der Verdacht bereits gemeldet wurde. Ebenso ist zu melden, wenn sich der Verdacht nicht bestätigt hat.
Der direkt oder indirekte Nachweis von SARS–CoV-2 ist nach § 7 Absatz 1 Satz 1 IfSG meldepflichtig.

Nach dem Mutterschutzgesetz werden Schwangere u. a. bei Infektionsgefährdung besonders geschützt. Liegt in einem Betrieb ein sog. ”begründeter Verdachtsfall“ oder ein “Fall unter differenzialdiagnostischer Abklärung“ nach RKI vor, sind grundsätzlich gegenüber allen schwangeren Mitarbeiterinnen im Betrieb vorläufige befristete Beschäftigungsverbote und bei einem laborbestätigtem COVID-19-Fall Beschäftigungsverbote bis zum vollendeten 14. Tag nach dem Auftreten des COVID-19-Falls auszusprechen. Bei mehreren nachgewiesenen Fällen gilt das Beschäftigungsverbot bis zum vollendeten 14. Tag nach dem letzten nachgewiesenen COVID-19-Fall.

Bei der Beurteilung, ob das Beschäftigungsverbot für die Schwangere im gesamten Betrieb oder nur in Teilbereichen des Betriebs gilt, ist auch die Größe des Betriebs bzw. die Lage von einzelnen Betriebsstätten sowie die Art der Zusammenarbeit im Betrieb zu berücksichtigen. Sofern auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ausgeschlossen werden kann, dass eine Übertragung von Corona-Viren auf bestimmte andere betriebliche Einheiten des Betriebs erfolgt, können diese vom Beschäftigungsverbot ausgenommen werden.

Nimmt eine betroffene Person (COVID-19-Fall) vorzeitig seine Tätigkeit im Betrieb wieder auf, muss ggf. die o. g. mutterschutzrechtliche Wiederzulassungsfrist von 14 Tagen verlängert werden.

  • RKI: Falldefinition 
  • RKI: Abklärung Verdachtsfall 
  • StMAS: Arbeitsmedizinische Vorsorge, Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz bei der Betreuung von Kindern in Bayern; Empfehlungen für Arbeitgeber, Betriebsärzte, Beschäftigte 

Eine Desinfektion von Flächen im öffentlichen Raum ist grundsätzlich nicht sinnvoll. Oberflächen, die angefasst werden, werden ständig rekontaminiert, so dass eine Desinfektion, die nur eine begrenzte Zeit wirkt, keinen wirksamen Schutz vor Infektionen darstellt. Rückstände von Flächendesinfektionsmittel können außerdem die Haut irritieren, weshalb man sie nur sehr gezielt im medizinischen Bereich einsetzt, wo der Nutzen überwiegt. Eine Übertragung von Infektionserregern durch Flächen von öffentlichen Verkehrsmitteln sind mit einer konsequenten Umsetzung von einfachen Basishygienemaßnahmen wie z. B. die Vermeidung des Handkontakts mit Mund, Augen oder Nase und das häufige Händewaschen zu verhindern.

Der Hauptübertragungsweg von SARS-CoV-2 ist die Tröpfcheninfektion, d.h. über direkten Mensch-zu-Mensch-Kontakt. Eine Übertragung durch kontaminierte Flächen ist zwar prinzipiell nicht ausgeschlossen, ist nach derzeitigem Wissensstand jedoch noch nicht nachgewiesen worden. Darüber hinaus sind Coronaviren aufgrund ihrer Struktur nicht sehr stabil in der Umwelt.

An allen Flughäfen in Deutschland und somit auch am Flughafen München stehen Informationsmaterialien zu COVID-19 in mehreren Sprachen (z.B. Deutsch, Englisch, Italienisch und Mandarin) bereit. Die Fluggäste erfahren so, wie sie sich bei einer Ein- oder Ausreise zu verhalten haben. Zudem steht den ankommenden und abfliegenden Passagieren eine extra eingerichtete Telefon- und Mailhotline zur Verfügung.

Einreisenden aus China wird im Flugzeug eine Fluggast-Aussteigekarte (Passenger Location Card, PLC) ausgehändigt. Auf dieser PLC müssen die Einreisenden ihre Kontaktdaten und die Kontaktdaten eventueller Mitreisender angeben. Sie müssen auch Fragen beispielsweise zum Gesundheitszustand und Aufenthaltsort in China beantworten. Am Zielflughafen wird dann entschieden, ob weitere Maßnahmen, zum Beispiel ein Abstrich und bei positivem Ergebnis ein Klinikaufenthalt, notwendig sind. Seit 28.02.2020 erhalten auch Einreisende aus Südkorea, Japan, Italien und Iran spezifische Informationen zu COVID-19 und haben auf den PLC ihre Kontaktdaten anzugeben.